Offene Westfälische Seniorenmeisterschaften in Bad Oeynhausen und mehr
Bei den verschiedenen Laufereignissen des Frühlings waren etliche Läufer des Langstreckenteams der SV Langendreer 04 erfolgreich unterwegs.
So bei den Westfälischen Senioren Meisterschaften auf der schnellen Rundbahn im Stadion Süd in Bad Oeynhausen am 12. Mai 2012.
Hier setzte sich vor allem Raimund-Roman Wosnitza in Szene, der den Titel über 1500 Meter
bei den Senioren M55 in einer Zeit von 5:07,51 min. (5:07,00 Qualifikationszeit für die Deutschen Senioren Meisterschaften 2012)
gewann und über die 800 Meter den 3. Platz in 2:33,48 min. belegte.
Eine neue persönliche Bestzeit lief Thomas Droste als Vierter bei den Männern M50 über die 5000 m in 21:34,02 Min. und war damit mehr als zufrieden.
Überraschend konnte sich Eckart Fischer bei den Männern M70 über die 5000m mit seiner Siegerzeit in 23:23,45 Min. nicht nur den Westfälischen Titel sichern, sondern auch die
geforderte Qualifikationszeit über 5000m (23:30,00 Min. für die Männer M70) für die Deutschen Senioren-Meisterschaften am 13-15. Juli 2012 in Erfurt unterbieten.
Als Vielstarter erreichte Rolf Stefanski bei den Männern M65 über die 400m in 80,19 Sek.,
die 800 m in 2:55,05 Min. und die 1500 m in 6:22,11 Min. jeweils vierte Plätze in der Endabrechnung.
Raimund-Roman Wosnitza war auch am 28. April 2012 bei den (gefürchteten) Westdeutschen 10000 m Bahnmeisterschaften in Lüdenscheid
erfolgreich unterwegs und sicherte sich einen hervorragenden 2. Platz in sehr guten 38:27,33 Minuten bei den Männern M55.
Bei einem weiteren Lauf, dem „Rund um den Kemnader See“ der LGO Bochum am 6. Mai 2012 lief Gregor Friedrich, ein Liebhaber der
Straßenläufe, ein gutes Rennen und kam über die 10km-Strecke auf den 9. Rang bei den Männern M35 in 44:10 Minuten ins Ziel.
Nicht zuletzt trat Langendreers Spitzenläufer - Julio Costa - beim „6. Fisherman`s Friend Strongmanrun“ am 8. Mai 2012 auf dem
berühmten Nürburgring in Nürburg (Rheinland-Pfalz) an und zog sich mit Platz 66 von 8136 gewerteten Teilnehmern (!) mehr als achtbar aus der Affaire.
(E.F.)
Traditionell fand am 01.05. der Werfertag des USC Bochum statt. Die SV Langendreer 04 startete dieses Jahr mit einem eher kleineren Aufgebot. Fast ausschließlich die älteren Jahrgänge nahmen an dem Wettkampf teil.
Meike Holtkamp gehört noch zu dem jüngeren Jahrgang und startete im Diskus-, Speerwurf und Kugel stoßen.
Das Kugelstoßen gewann Sie mit einer Weite von 8,21m, auch im Diskus hatte Sie die Nase vorn und gewann mit einer Weite von 24,59m.
Im Speer belegte Sie den zweiten Platz mit geworfenen 25,39m.
Charlotte Droste war die jüngste unserer Athleten an diesem Tag. Sie trat beim Kugelstoßen und Speerwurf an. Im Kugelstoßen belegte
Sie den zweiten Platz mit 7,10m. Den Speerwurf gewann Sie sehr souverän mit über 10m Vorsprung. Sie warf den Speer auf 23,63m und das gleich in Ihrem ersten Speer-Wettkampf.
Clara Georges startete ebenfalls im Kugelstoßen und Speerwurf. Im Kugelstoßen belegte Sie den 6. Platz mit gestoßenen 7,09m. Der Speer
wollte an diesem Tag nicht wirklich weit fliegen. Immerhin war es ihr erster Wettkampf mit 600g. Hier belegte Clara den 14. Platz mit geworfenen 11,95m.
Mark-Adrian Schrubba startete im Diskuswurf und Kugelstoßen. Im Kugelstoßen belegte er den 4. Platz mit 7,80m. Hier wäre sicherlich mehr
drin gewesen, doch er stieß die Kugel noch etwas unsauber. Im Diskus belegte er den 3. Platz mit 15,52m.
In der Jugend gingen Maximilian Möller, Simon Gajewski, Julian Franz, Florian Hemrich und Sven Kurpierz an den Start. Im Kugelstoßen traten
Julian, Max und Sven an. Bei den U18 belegte Sven den 6. Platz mit 10,05m und Max den 10. Platz mit 9,08m. Julian belegte bei den U20 den 4.
Platz mit 7,35m. Im Diskuswurf traten Max und Simon an. Simon warf den Diskus auf 27,75m und belegte den 9. Platz. Max kam mit 23,75m auf den 10. Platz.
Im Speer traten alle Athleten an. Simon belegte mit 35,97m den 4. Platz, Max wurde 6. mit 33,49m, Sven belegte den 7. Platz mit 32,21m und
Florian wurde mit 28,49m 8.. Julian warf den Speer auf 25,50m und wurde in seiner Altersklasse zweiter.
Für Sven war es zudem noch ein besonderer Wettkampf. Zum ersten Mal trat er beim Stabhochsprung an. Das Training hierfür findet in
Wattenscheid statt und so wurde er auch von dessen Trainer betreut. Sven fand gut in den Wettkampf und übersprang letztendlich die 2,92m und belegte einen guten dritten Platz.
Wettkampf-Revival hieß es bei den Männern. Neben Dennis Feldbauer, kam der ehemalige Trainer Thomas Mücke extra aus München angereist,
um an diesem Wettkampf teilzunehmen. Los ging es mit dem Kugelstoßen. Ein packendes Duell zwischen beiden und dem dritten Athlet im Starterfeld. Thomas belegte letztendlich den 2. Platz mit 10,08m. Dennis wurde dritter mit 9,89m.
Im Diskuswurf belegte Dennis mit geworfenen 25,85m den 4. Platz und Thomas mit 24,16m den 5. Platz.
Das Speerwerfen musste Dennis dann alleine bestreiten, da dieser Wettkampf ca. 2,5 Stunden später als auf dem Zeitplan angegeben
stattfand und Thomas schon auf dem Weg zurück nach München war. Dennis belegte hier den ersten Platz mit geworfenen 39,96m.
FAZIT:
Der Werfertag des USC Bochum gehört eigentlich zu den schöneren Wettkämpfen, weil er eine familiäre Atmosphäre an den Tag
legt und die Wettkampfstätten in einem guten Zustand sind. Zudem hat dieses Jahr auch das Wetter mitgespielt und man konnte den Tag genießen.
Allerdings ist die Organisation und Durchführung des Wettkampfes eher mangelhaft, was dem ganzen einen faden Beigeschmack verpasst.
Es ist daher schade, dass aus den Fehlern der vergangenen Jahre nicht dazugelernt wurde und man jedes Jahr die gleichen Probleme antrifft.
So werden die Wettkämpfe überwiegend von Eltern oder Ehrenamtlichen durchgeführt, die keine Kampfrichterausbildung haben. Daher wirkt
dieser Wettkampf unprofessionell. Was sehr schade ist, denn bei den hervorragenden Leistungen der Athleten, die sogar eine
weite Anfahrt in Kauf nehmen (z.B. Düsseldorf), wäre eine reibungsfreie Durchführung wünschenswert.
Zudem wurde mal wieder der Zeitplan nicht annähernd eingehalten. 2,5 Stunden Zeitverzug sprechen dort eine klare Sprache.
Abschließend ist zusagen, dass wir hoffen, dass dieser sehr schöne Wettkampf in Zukunft etwas professioneller geplant und durchgeführt wird.
(D.F.)
Vom 9. bis zum 14. April bereiteten sich insgesamt 36 Athleten unter der Anleitung von 7 Trainern und Betreuern in Radevormwald auf die diesjährige Leichtathletiksaison vor.
Am Ostermontag um kurz vor 9 Uhr morgens brach der Tross von Athleten und Trainern vom heimischen Hessenteich auf in Richtung Jugendherberge Radevormwald. Wie immer konnten wir
dabei auf die Mithilfe der Eltern zählen, die uns mit ihren Privatautos zu unserem Zielort chauffierten.
Nachdem alle Zimmer bezogen und die erste Mahlzeit eingenommen war ging das Trainingslager so richtig los. Wir starteten wie immer mit der traditionellen Rallye durch den Ort um
die Umgebung und die Einkaufsmöglichkeiten besser kennenzulernen. Leider hatten wir in diesem Jahr bei der Rallye wenig Glück mit dem Wetter, es Regnete in strömen. Trotzdem absolvierten
alle Teilnehmer die von den Trainern vorgegebene Strecke fast ohne Probleme und konnten einen Großteil der gestellten Aufgaben erfüllen.
Am kommenden Morgen ging es für die jüngeren Teilnehmer schon früh los, denn es war „Frühsport“ angesagt. Noch vor dem Frühstück, also um 7 Uhr traf man sich um eine kleine Runde laufen zu gehen.
Nach dem Frühstück ging es dann zum ersten mal auf den Sportplatz, der nur knapp 200m von der Jugendherberge entfernt liegt. Am Ende der Trainingseinheit stellte sich ein Team der Trainer
mehreren Athletenteams in einer halben „Olympischen-Staffel“. Es galt möglichst schnell die insgesamt 800m (200 – 100 – 100 – 400) zurückzulegen. Natürlich siegten die Trainer mit einem souveränen Vorsprung .
Nach dem Mittagessen, einer weiteren Trainingseinheit auf dem Platz und dem Abendessen ließen ein paar ältere Athleten den Tag noch mit einer Einheit Stabilisationsübungen ausklingen.
Mittwochs hatten dann die älteren Athleten das Vergnügen des Frühsports auf ihrer Seite. Anschließend wurden erneut zwei Trainingseinheiten auf dem Sportplatz absolviert. Nachmittags mussten
die meisten Athleten eine konditionell harte Einheit absolvieren, da am Donnerstag der Ruhetag auf alle wartete.
Somit konnten sich Donnerstags alle von den vorherigen anstrengenden Trainingseinheiten regenerieren. Einzig der Frühsport bot noch ein wenig Anstrengung, die allerdings spätestens bei den
Entspannungsübungen am Vormittag in einer nahegelegenen Sporthalle vergessen waren. Nachmittags stand dann bei einigen Athleten ein Ausflug ins Zentrum vom Radevormwald auf dem Programm.
Andere widmeten sich dem traditionellen Tischtennisturnier und ein paar Trainer feierten immernoch den Sieg des BVB über die Bayern vom Vorabend.
Freitags hieß es dann noch einmal Frühsport für die „Alten“ und es gab noch einmal zwei Trainingseinheiten für alle auf dem Platz zu absolvieren. Bei diesen hatten wir übrigens, wie auch bei
allen anderen Einheiten Glück mit dem Wetter. Im Gegensatz zur Rallye hat es zum Glück nicht geregnet.
Nach dem Training wartete dann auf die Athleten eine kleine Überraschung: Statt des normalen Abendessens wurde Gegrillt und es bestand die Möglichkeit sich Stockbrot zu machen.
Während die „Grillmeister“ Dennis und Marcel die Würstchen grillten wurden die Athleten mit einigen Spielen und Ehrungen unterhalten. So gewann zum Beispiel Max das Tischtennisturnier
und für das aufgeräumteste Zimmer bekamen Nathalie, Lena, Celina und Jasmin einen Preis. Als Sieger der „Lagerolympiade“ wurden Sebastian, Flo, Lisa, Lara, Leonie D. und Lukas D. mit Kinogutscheinen geehrt.
Nach einer langen Abschlussnacht für Athleten und Trainer ging es am nächten morgen, pünktlich um 10 Uhr, erneut mit Hilfe der Eltern, zurück zum Hessenteich, wo sich alle Athletinnen,
Athleten und Trainer gegen 11 Uhr von einander verabschiedeten.
Insgesamt hatten wir ein erfolgreiches Trainingslager mit nur wenigen kleineren Verletzungen, super Athleten und einem guten Trainerteam.
Alle hatten unheimlich viel Spaß und einige neue Freundschaften wurden geschlossen, sodass sich alle bereits aufs nächste Jahr freuen. Erste Vorbereitungen hierfür laufen bereits.
(C.E.)
Am 18.3. fanden, bei leicht regnerischem Wetter, die Kreis-Waldlaufmeisterschaften in der Bömmerdelle in Bochum-Langendreer statt.
Mit insgesamt 8 Podestplätzen konnten sich unsere Kinder und Jugendlichen im vergleich zum Vorjahr leicht verbessern.
Den einzigen Einzelsieg erreichte Ton Czesla (M9), der sich souverän in seiner Altersklasse vor Oliver Rosenbaum durchsetzte.
Mit einem vierten Platz konnte Jonas Scholz das gute Mannschaftsergebnis komplettieren. Die drei Jungs erreichten zusammen Platz 1 in der Mannschaftswertung.
Einen weiteren zweiten Platz konnte die Mannschaft der Männlichen Jugend U18 in der Besetzung Nils Loose, Simon Gajewski und Max Möller erlaufen.
Unsere Mädchen standen den Jungen in nichts nach und erreichten ebenfalls vier Podestplätze. In der Einzelwertung konnten Julia Görlich (W15),
Meike Holtkamp (W13) und Leonie Cruse (W10) jeweils auf Platz 3 die Ziellinie überqueren. Leonie kam außerdem gemeinsam zusammen mit Aurora Kelmendi
und Mariele Piontek auf Platz 3 in der Mannschaftswertung der Schülerinnen U12.
Ärgerlich war der Sturz von Gero Faust (M12) direkt am Start. Wie groß seine Chancen auf einen Podestplatz waren, zeigte die absolut unsportliche Freude
einiger Eltern anderer Vereine über Geros Sturz.
Ebenfalls erfolgreich war aus unserer Sicht der erstmals stattfindende Verkauf von Kuchen und Brühwürstchen. Neben dem schon traditionellen Verkauf von
Kaffee und Tee trugen einige Eltern durch die Spenden von eben jenen Getränken und Kuchen zur Verköstigung aller Zuschauer und Teilnehmer bei.
(C.E.)